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Die Zukunft des E-Learnings.

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Die klassische Bildung reicht vielen Menschen heutzutage nicht mehr aus – sie möchten lebenslang lernen. Das Lerninteresse bezieht sich neben der beruflichen Weiterbildung oft auch auf die Persönlichkeitsentwicklung. Innerhalb des Bildungsmarktes nimmt einen Löwenanteil der E-Learning-Markt ein. Auch Schulen und Universitäten setzen z.T. bereits auf E-Learning-Elemente – eine Tatsache, die nicht erst durch die Corona-Krise entstanden, dadurch wohl aber deutlich beschleunigt wurde. Die Nachfrage nach Informationen, Wissen und auch Lernformaten, die man bequem und flexibel in den Alltag integrieren kann, wächst enorm.

Laut bitkom hat 2018 fast jeder zweite Bundesbürger digitale Lernmittel zur privaten Weiterbildung genutzt, jeder Fünfte lernte mit kostenpflichtigen Angeboten. Entscheidender Vorteil von E-Learning: zeit- und ortsunabhängiges Lernen. Dadurch bieten E-Learning-Methoden mehr Flexibilität im Lernprozess. Zudem sind die Kosten im Vergleich zu traditionellen Lernmethoden in der Regel niedriger, Inhalte können einfach abgerufen werden und Interessierte finden eine große Auswahl an (Nischen-)Themen.

Einer der Hauptgründe für die steigende Nachfrage nach E-Learning-Angeboten sind sich ständig ändernde Arbeitsfelder. Wir leben in einer digitalen Welt, disruptive Innovationen können ganze Branchen schnell verändern. Online-Angebote bieten die Möglichkeit, sich dafür notwendige Kenntnisse anzueignen. Ein weiterer Grund ist der Wunsch vieler Menschen, ihr Leben positiv zu verändern. Viele für das Leben wichtige Themen kommen in der Schule viel zu kurz: Wie werden die eigenen Finanzen verwaltet? Wie wird eine erfolgreiche Karriere aufgebaut? Oft müssen Themen eigenständig erarbeitet werden – eine Lücke, in die Online-Angebote treten.

Im Folgenden möchten näher wir auf einige E-Learning-Trends eingehen.

Lebenslanges Lernen

Unternehmen sind immer mehr darauf angewiesen, Mitarbeitern Angebote zum lebenslangen Lernen zu machen, denn der Mensch rückt in den HR-Abteilungen immer stärker in den Fokus. Um die Fähigkeiten und Talente der Arbeitnehmer bestmöglich zu nutzen und zu fördern und sie in ihrer persönlichen Entwicklung zu unterstützen, sind E-Learning-Angebote einge gute Methode. Aber auch außerhalb des Berufs wächst das Bedürfnis, sich weiterzubilden. Sei es, um den beruflichen Horizont zu erweitern oder sich verstärkt mit einem Hobby auseinanderzusetzen.

Individuelle Erlebnisse schaffen

Das Personalisieren von Content ist auch im E-Learning-Bereich zu einem wichtigen Trend geworden. So kann in einer Quiz-App zum Beispiel gesteuert werden, welche Inhalte etwa Mitarbeitern aus unterschiedlichen Abteilungen und Ebenen ausgespielt werden. Genauso können Lernfortschritte von Nutzern erkannt werden, so dass jeder Nutzer sich optimal gefördert und gefordert fühlt.

Um Erlebnisse für die Lernenden zu schaffen, spielen VR und AR eine immer wichtigere Rolle. Das Prinzip der virtuellen Realität, um Handgriffe und Fertigkeiten (zum Beispiel ein Kundengespräch) zu erlernen, wird auch immer mehr im Bereich des E-Learnings angewendet. Einfache VR-Brillen machen dies möglich. Die Augmented Reality geht noch einen Schritt weiter. AR ermöglicht es es, digitale Inhalte der realen Welt hinzuzufügen. So können Teilnehmer zum Beispiel durch das Universum fliegen oder das Innere von Maschinen erkunden. Wenn Situationen praxisnah visualisiert werden sollen, ist diese Technik im E-Learning sehr hilfreich.

Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz (KI) hat längst Einzug ins E-Learning gehalten und entwickelt sich rasant weiter. Anstelle der Kursleiter erkennen die Systeme eigenständig, ob Lerninhalte verstanden wurden und auf welchem Level sich die Teilnehmer befinden. KI kann dadurch das Lernen personalisieren und an die individuellen Bedürfnisse jedes Teilnehmers anpassen. Im direkten Zusammenhang dazu steht das adaptive Lernen, also maßgeschneidertes Lernen. Lernende erhalten Inhalte, die ihre Bedürfnisse in vollem Umfang erfüllen. Sie lernen genau das, was benötigt wird, zum richtigen Zeitpunkt. Mithilfe von Daten, die während der Lektionen erfasst werden (Lernhistorie, Erfolge, bereits erfasste Lektionen) werden den Teilnehmern passende Einheiten zugewiesen.

Gamification

Was bei Kindern und Jugendlichen klappt, funktioniert auch bei Erwachsenen: Spielerisches Lernen hilft gerade wenn es um Lerninhalte geht, bei denen eine bestimmte Rolle eingenommen werden muss, zum Beispiel beim Verkaufstraining. Doch auch andere Inhalte können beispielsweise mit einem Quiz als Spiel besser vermittelt werden. Der höhere Lernerfolg durch Gamification ergibt sich dadurch, dass die Lernenden leichter in die Materie eintauchen können. Auf spielerische Weise lernen die Teilnehmer motivierter, prägen sich Inhalte besser ein und bringen bessere Leistung. Studien belegten, dass Gamification im E-Learning Glückshormone freisetzen kann – wie man es von Computerspielen kennt. Das wiederum steigert den Lerneffekt.

Microlearning

Der Begriff Microlearning beschreibt kleine, überschaubare und voneinander unabhängige Lerneinheiten, die sich einfach einprägen. Damit können Lerninhalte zielgenauer und objektindividueller vermitteln werden. Zu den besonderen Vorteilen des Microleranings gehören schnelle Bereitstellung, schnelles Lernen durch regelmäßige Auffrischungen, erhöhte Produktivität und einfache Nachverfolgung. Die Methode funktioniert beispielsweise durch kurze Videos oder interaktive Grafiken. Die einzelnen Minilektionen können beispielsweise in einer zu filternden Bibliothek angeboten werden. Wie in einem FAQ kann dann nach Stichworten gesucht und die passende Frage gefunden werden.

Social Learning

Viele Studenten lernen in Lerngruppen, denn so wird das Erlernen neuer Inhalte leichter. Das funktioniert auch im E-Learning. Der Austausch untereinander und die gemeinsame Erarbeitung eines Ziels lässt alle profitieren. Ob in eigens eingerichteten Foren, virtuellen Lerngruppen oder per Videochat zu bestimmten Terminen – der Austausch unter den Teilnehmern und mit den Kursleitern führt nachweislich zu höheren Lernerfolgen. Interaktion, Feedback und Diskussionsrunden eröffnen neue Sichtweisen, und wer anderen Lernenden etwas erklärt, prägt sich die Inhalte selbst besser ein.

Fazit

Die E-Learning-Trends zielen auf eine Verschlankung der E-Learning-Prozesse ab. Wissen soll immer schneller bereitgestellt und einfacher aufgenommen werden. Auch die visuelle Aufbereitung spielt eine immer größere Rolle. Videos und Augmented Reality helfen dabei, sich Inhalte besser und langfristiger einzuprägen.

Wir finden den E-Learning-Markt und die Entwicklungen besonders spannend, da wir hier auch mit eigenen Lösungen aktiv sind. Mit unserer TAIO-Plattform bieten wir bereits eine technische Lösung, das eigene Wissen in Form von digitalen Produkten anzubieten.

Interesse, eine eigene Lösung im E-Learning-Bereich zu diskutieren? Lass uns gerne darüber sprechen! Schreibe uns eine E-Mail an kontakt@t-d-a.de oder ruf uns gerne an: 0931 452 285 822.

Quellen

https://news.digistore24.com/de/der-markt-fuer-online-kurse-wird-bis-2022-um-das-sechsfache-wachsen-so-findest-du-deine-nische-darin/
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/164930/umfrage/zielgruppen-von-elearning-in-deutschen-unternehmen/
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/203892/umfrage/erfolg-versprechende-zielgruppen-fuer-die-e-learning-wirtschaft/
https://www.keeunit.de/blog/e-learning-trends-2019/
https://elearningindustry.com/elearning-trends-in-2020
https://elearnio.com/elearning-trends
https://www.webcampus.de/blog/235/was-kommt-was-bleibt-die-top-e-learning-trends-2019
https://internal-audit-strategy.com/e-learning-trends
https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Fast-jeder-Zweite-bildet-sich-online-weiter.html

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